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Was macht Äpfel so gesund?

An apple a day keeps the doctor away

Was macht Äpfel so gesund?

Fast jeder kennt den Spruch "An apple a day keeps the doctor away!", doch was steckt eigentlich dahinter? Sind Äpfel wirklich so gesund und wenn ja, warum? Was macht einen Apfel aus, was steckt in ihm und was tut er Gutes für unsere Gesundheit?


Fakten rund um den beliebten Apfel

Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von fast 20 Kilogramm an Äpfeln und rund 8 Litern Apfelsaft, ist der Apfel, trotz jeder Menge vitaminreicher Konkurrenz, definitiv das Lieblingsobst der Deutschen. Weltweit gibt es rund 20.000 verschiedene Sorten, wovon ungefähr 1000 verschiedene Sorten bei uns in Deutschland heimisch sind. Nur vier Apfelsorten hingegen decken ungefähr 70% des europäischen Apfelmarktes ab. Wir Deutsche essen also viele Äpfel und trinken auch einiges an Apfelsaft. Ob das wohl daran liegt, dass der Apfel als so gesund bekannt ist oder weil er einfach super lecker schmeckt?


Was genau macht den Apfel so gesund?

Ein durchschnittlich großer Apfel enthält über 30 wertvolle Vitamine und Spurenelemente. Außerdem kann er mit mindestens 100 bis hin zu 180 Milligramm Kalium, sowie jede Menge Phosphor, Kalzium, Magnesium und Eisen, einiges an wertvollen Mineralstoffen vorweisen. Zudem besteht er zum Großteil aus Wasser, enthält weniger (Frucht-)Zucker als viele andere beliebte Obstsorten und hat damit auch nur rund 60 Kalorien. Saure Äpfel haben dabei meistens einen höheren Zuckerwert als süße Äpfel. Ganz besonders wertvoll für unsere Gesundheit machen ihn jedoch nicht nur die Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch jede Menge sogenannter sekundärer Pflanzenstoffe und Ballaststoffe.


Was macht Äpfel so gesund?

Die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe

Diese sekundären Pflanzenstoffe bieten einen sehr großen gesundheitlichen Mehrwert, da sie eine sehr starke antioxidative Wirkung haben. Diese Antioxidantien wirken entzündungshemmend und schützen uns vor freien Radikalen, die sich zum Beispiel durch Stress in unserem Körper befinden. Mehrere medizinische Studien haben die positive Wirkung des Apfels auf unsere Gesundheit bestätigt, wie zum Beispiel der Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Arthritis oder einem zu hohen Cholesterinspiegel. Wer gerne Apfelsaft trinkt, sollte wissen, dass trüber Apfelsaft, der aus Mostapfelsorten gemacht wird, besonders gesund ist, da er sehr viele sekundäre Pflanzenstoffe enthält.


Jede Menge Ballaststoffe

Die vielen Ballaststoffe im Apfel sind ganz wunderbar für eine gesunde Darmflora und dienen der Darmschleimhaut als Energielieferant. Das Pektin in den Ballaststoffen, das vor allem in der Apfelschale zu finden ist, soll außerdem den Blutzuckerspiegel konstant halten und damit den Appetit etwas hemmen.


Das weiße Fruchtfleisch

Wenn man einen Apfel genau betrachtet, fällt einem das schöne helle und feste Fruchtfleisch auf. Doch es ist nicht nur schön und schmeckt wunderbar süß und säuerlich zugleich, es kann sogar das Risiko für Schlaganfälle deutlich senken. In einer Studie aus den Niederlanden, bei der über zehn Jahre hinweg rund 20.000 Personen untersucht wurden, konnte festgestellt werden, dass schon 25 Gramm eines Apfels am Tag das Risiko für Schlaganfälle um ganze neun Prozent senken konnte.


Was macht Äpfel so gesund?

Die Schale gehört dazu

Nicht nur das Fruchtfleisch des Apfels enthält diese wichtigen Stoffe. Bis zu 70% der wertvollen Nährstoffe sitzen vor allem direkt unter der Schale. Also sollte die Schale mitgegessen werden und der Apfel vorher nicht geschält werden. Dabei sollte man darauf achten, dass die Schale nicht gespritzt wurde. Bio-Äpfel sind beispielsweise frei von Pestiziden. Andere Äpfel, die gegen Schädlinge und Krankheiten behandelt wurden, können durch das Abwaschen mit Wasser und dem Abreiben mit einem Handtuch, von einem Großteil der Rückstände befreit werden.


Die besonders gesunden Apfelsorten

Je weniger Lebensmittel verarbeitet wurden, umso gesünder und nährstoffreicher sind sie. Das trifft auch bei Äpfeln zu, weshalb die Sorten Berlepsch, Boskoop, Cox Orange und Idared als besonders gesund gelten. Da können hoch verarbeitete Apfelsorten wie Jonagold, Granny Smith oder Pink Lady nicht mithalten. Bei den zuletzt genannten Apfelsorten werden nämlich die sekundären Pflanzenstoffe reduziert, da sie dafür sorgen, dass der Apfel sauer ist und schnell braun wird. Was gut für die Optik und für den Verkauf ist, ist also ein Nachteil in Sachen Nährstoffen.


Der Apfel - ein bekanntes Hausmittel

Der Apfel ist auch ein ganz besonders beliebtes Hausmittel, wenn es um das eine oder andere Leiden geht. Ein roher, geriebener Apfel mit Schale ist ein bekanntes Mittel bei Durchfallerkrankungen. Apfelessig wird zusammen mit Wasser und Honig, bei Hals- und Rachenerkrankungen eingesetzt und ein gebratener Apfel mit Honig soll sogar bei Heiserkeit helfen. Auch bei Morgenübelkeit in der Schwangerschaft soll ein Apfel am Morgen helfen und außerdem die Zähne reinigen.


Der Apfel ist also wirklich ein Multitalent in Sachen Gesundheit. An dem Spruch „An apple a day keeps the doctor away“ ist also einiges dran.


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